Herbstgefühle

Im Moment fühlt es sich an wie November. Nieselregen und grau in grau. Wo ist bloß die Sonne geblieben?? Mein Sohn Lennon fragte mich neulich, beim morgendlichen Fahrrad fahren, wo die Sonne geblieben sei. Er meinte : ” Mama where is the sun?  I need the sun! I’m going to turn into a snowman. ” Wie passend. Denn das denke ich auch schon, ob wohl die kalte Jahreszeit erst begonnen hat. Obwohl ich die Herbstzeit mag, mit all den Strickpullovern, Strumpfhosen, Suppen und Kerzenschein, ich merke jedoch sehr das ich nach 6 Jahren Kapstadt mich sehr nach der Sonne sehne sobald es dunkel wird. Mir fehlt die Leichtigkeit der Sonne. Morgens im Dunkeln aufstehen um Lennon fertig zu machen für die Kita, und dass die Sonne gegen 17 Uhr schon wieder untergeht, fällt mir schwer. Wie geht es euch damit? Ich würde liebendgern die dunklen Winter Monate auf der südlichen Halbkugel verbringen, muss ich gestehen…:-)

Jahreszeitentisch

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Hallo Ihr lieben,

heute ist Herbstanfang. Draußen ist es noch recht warm, doch man merkt dass so langsam der Herbst und Winter angekrochen kommen. Irgendwie freue ich mich auf die kälteren Tage. Suppe essen, dicker Pullover und Socken hören sich im Moment sehr gemütlich an. Ich weiß aber auch dass ich es nach 2-3 Wochen wieder leid sein werde 🙂

Nun wo die Jungs älter sind, wir basteln können, Kastanien und Eicheln sammeln, Drachen steigen und überhaupt viel unternehmen können, finde ich den Herbst recht attraktiv 🙂 Gestern haben wir schon unsere erste Ladung Kastanien gesammelt.

Und ich habe beschlossen einen Jahreszeitentisch zu machen mit unseren Schätzen und vielleicht ein zwei anderen Dingen. Ich bin selbst mit Jahreszeitentisch aufgewachsen. Meine Mutter hatte immer einen für uns Kinder in unserer Küche. Ich hatte mir immer vorgestellt das ich so etwas nicht mache. Zu Waldorf, zu abgedreht. Aber siehe da, die Jungs werden älter und ich mache mehr und mehr wie ich es von zuhause kenne. Plötzlich finde ich es nicht zu Waldorf, nicht zu abgedreht sondern empfinde es als Stütze, als eine sehr schöne Art die Jahreszeit ins Haus zu bringen. Auch die gesammelten Schätze haben so einen besonderen Platz und können regelmäßig bestaunt werden. Sie landen nicht sofort in der Ecke sondern werden geschätzt!

Ich habe auch begonnen mit der Nadel zu filzen. Zwei kleine Kürbisse sind schon fast fertig. Als nächstes will ich mich an einem Zwerg versuchen. Und ich denke ich werde mich auch an einem Transparent Bild für das Fenster versuchen. Mal sehen wie das alles wird…

Habt ihr auch einen Jahreszeitentisch? Was macht ihr mit euren gesammelten Schätzen? Was habt ihr geplant für den Herbst?

Herzlichst, Mama Madola

Summer in Berlin…and we are sick

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it’s beautiful outside, 31°C and sunny. The boys are healthy luckily, but Papa Madola is lying bed with a fever, infected sinuses and joint pains. He is an easy patient as long as he is sleeping 🙂 I was also sick, was stung by a wasp last week and had a seriously shitty allergic reaction to it over the weekend. Luckily the doc gave me some cortisone tablets so that I can function again today. I looked like a ‘Streuselkuchen' or maybe more like I had measles. Anyway, its over now, the rash is calming down and the swelling is almost all gone! So glad its over. Its not a nice feeling to be so itchy, swollen and overall feeling weird.

Now looking after the husband while the kids are going crazy in the flat. Babka in the over, an order form my husband. Healthy dinner has been shopped for and will be made later when it gets a little cooler. I think I`m gonna keep on cleaning, clearing and making the house a little neater. Every once in while I get an attack of wanting to give lots away and make space. I feel its cluttered here and I don’t like to have too many things. It makes life harder and chaotic. I like it to be minimalistic but with a charm and warm feeling. Just not too many things!

And I guess I have to prepare for autumn too. Even though the temperatures don’t really feel like autumn, I know soon its gonna change and then I will be scrambling to get it cosy in here. So now that I have some time in here, maybe I will use it wisely and prepare a couple of things.

xx Mama Madola

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Alltägliches Ringen mit meinem Großen

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Ich muss zugeben, im Moment habe ich Phasen in denen ich gern alles hinschmeißen möchte. Mein Großer, Lennon, stellt mich im Moment tagtäglich auf die Probe. Als ob er ausprobieren möchte ob ich es auch ernst meine. Das ist sein Job. Das muss er tun, Grenzen austesten, meine Worttreue prüfen, sein eigenes Reich abstecken und auch mal sagen dürfen: “Mama, bitte lass mich in Ruhe ich möchte jetzt spielen”. Doch das ständige austesten kann auch ganz schön an den Nerven zerren. Ich mache es grundsätzlich gern, mit Überzeugung und Liebe, doch auch einen Job den man liebt darf man mal anstrengend finden…oder nicht?

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Lennon wird im Dezember 5 Jahre alt und sein Horizont wird immer weiter. Er fragt mehr detaillierte Fragen, will viel über die Natur und vor allem Tieren wissen. Ich liebe das. Das Fragen und wenn ich es nicht weiss muss ich es rausfinden… Toll, so kann ich auch noch dazulernen. Lennon ist total vernarrt in alles was krabbelt. Von Spinnen, Armeisen, Kellerasseln zu Fröschen, Fischen und größeren Tieren wie Katzen, Hunde und Bauernhoftieren. Wir müssen regelmässig zur Domäne Dahlem um den Kühen, Schweinen und Hühnern Hallo zu sagen. Es ist ihm sehr wichtig. Jeden Tag fängt er ein Krabbeltier und bringt es nach Hause. Er hat mittlerweile immer eine Tupperschale mit, falls er fündig wird. Wie bekommt ihr es hin euren Kindern die Natur nahe zu bringen wenn ihr in einer Stadt wohnt ohne Garten vor der Tür? Je älter die Jungs werden, je mehr Fragen von Lennon kommen, desto mehr wird mir klar das ich möchte das sie viel Natur erleben, fühlen und aufnehmen können. Ich möchte das sie wissen wo Gemüse und Früchte herkommen, wie sie wachsen und wie sie alle heißen. Ich möchte mein kleines Wissen von Pflanzennamen an sie weitergeben und ihnen nahelegen auf die Natur aufzupassen, ein Bewusstsein für unsere Umgebung zu entwickeln.

Doch ich empfinde es als sehr schwer das zu erreichen in der Stadt in einer Etagenwohnung ohne Balkon. Die paar Pflanzen die ich in Töpfen hier in der Wohnung habe machen nun mal keinen Garten wett. Mal sehen was noch wird…

XXX Mama Madola

Santorini

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A Holiday for just the adults. Papa Madola and I went on a 8 day break from being parents. We flew to the greek Island of Santorini. What a beautiful place. I have never had a swim in better sea water or have seen better sunsets than that (but I have to say the sunsets in Cape Town are a clear close second).

We did lots of sight-seeing, lots of reading, sleeping late, lying around on the beach or by the pool and the occasional spontaneous cocktail evening. The freedom to get up in the morning, make spontaneous plans for the day and just let go, was a nice break from having a routine with two smaller kids.

We saw almost every little city and village on Santorini, our all time favourite was Oia. We both realised that we prefer taking the less touristy routes and finding the hidden places where the locals eat, drink and hang out. Even after 10 years of being in a relationship with Papa Madola, I didn’t know that about him. But to my defence I must admit that we have never been on a holiday together, just us two. We have travelled together but before the boys came we travelled in South Africa with my husbands band throughout the country, we were never alone and it was more work than holiday 🙂

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So this was our first holiday together and we both loved it. Next time the boys are coming with though. We missed them so much that I rather take them with next time.

The two boys spend time at my mother’s house and didn’t miss us much. My mother organised some adventures, going to a farm to see the animals, spending time at the beach (Baltic Sea) and so forth. When we got back the boys had lots to tell and didn’t seem like they would have minded if we stayed a little longer. It felt good to know that they were fine and maybe in future we can do that again!

Next year we wanna take the kids with us to Greece. It was such a warm welcome there, such beautiful landscape, great food, and most of all best sea water to swim in and spend the whole day at. Does anyone of you have a secret tip where to go in Greece, family friendly and welcoming??

 

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Thanks guys,

XX Mama Madola

Kita Ja oder Nein…

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This time in German, dieses mal auf Deutsch…

Unser Sohn Elliot ist nun gut über 2 Jahre alt und wir hatten eigentlich geplant dass er im September im Kindergarten seines großen Bruders mit der Eingewöhnung beginnt. Doch wir haben uns umentschieden. Wir haben uns auf unser Bauchgefühl berufen und zusammen beschlossen das es noch nicht die richtige Zeit ist. Für uns die richtige Entscheidung.
Was mich hinterher erschreckte sind die Reaktionen in meinem Umfeld, im Kindergarten selbst, auf dem Spielplatz und Freundeskreis.

Es scheint eine komische Sache ein Kind erst mit 3 Jahren in den Kindergarten zu schicken, da frage ich mich warum das wohl so ist.
Ich bin damals mit 4 Jahren in den Kindergarten gegangen und dann auch nur bis 12 Uhr jeden Tag. Keine Frage, jemand der arbeiten muss, ob nun in Teil- oder Vollzeit ist auf eine Kita angewiesen und ich will es auch nicht verteufeln Kinder früher in die Kita zu schicken.
Doch ich empfinde es als beschämend wie wir Mütter uns gegenseitig verurteilen und fertig machen. Jeder müsste doch die Freiheit haben zu entscheiden wann das Kind in den Kindergarten kommt ohne gleich komisch angeguckt zu werden, ohne gefragt zu werden wie wir uns das den leisten können, ohne das ich mich sofort frage ob mein Bauchgefühl denn richtig ist, ohne das ich als Glucke abgestempelt werde oder gar faul. Die Frage wie ich es denn mit meinem Sohn den ganzen Tag aushalte, fand ich sehr unqualifiziert.

Ich empfinde es als eine Bereicherung mehr Zeit mit meinem Sohn zu haben, mehr bewusste Momente und Erinnerungen zu erleben. Ich empfinde es als entspannend zu wissen das er noch ein Jahr bei mir ist und wir noch nicht das Alltagschaos meistern müssen. Lennon geht in die Kita und so haben wir noch ein Jahr den für uns normalen Alltag mit dem mittäglichen Abholen von Lennon von der Kita und was noch so ansteht.

Was sind Eure Gedanken dazu? Bin ich zu sensibel? Es ist nicht einfach auf sein Bauchgefühl zu vertrauen, wenn als Mutter einem oft von allen Seiten Gegenwind entgegenkommt.

XX Kisses

Denmark Holiday 2016

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The boys and I are in Denmark, to be exact on an island called Rømø. Far from the internet, with lots of beach, sea and freedom for the boys. Today was our first day of rain and very little to no sun the whole day. Only now at the end of the day, just in time for sunset, is the sun coming out as if she wants to tell us that tomorrow will be a better day, that she hasn’t left yet. Nothing worse than being inside the whole day with two boys because the rain is too much and both boys have a running nose. Just before supper time I sent them outside packed up in their rain cloths and lucky us the sun came out and gave us just one hour of very nice playing time outside in the garden of our holiday home.

We are here for another three days. This little holiday makes me think about a graden again, if we shouldn’t move into a little house in the outskirts of Berlin, or should we stay in the city and raise our boys as city boys. Even in the city I can teach them about nature, it just doesn’t feel as real, it takes more effort on my part, which I don’t mind, but I somehow prefer them also exploring for themselves too without me always having to show or intrude because of not ideal nature environments.

Sending love from the North Sea, Denmark

Mama Madola

Summer Holidays


Just in time for the start of summer holidays, the boys are both healthy again, the virus has past and we can get excited about spending one week in Denmark. The holiday house is very close to the North Sea and if we are lucky the weather will be nice and we will spend all day every day in the beach. Lennon will be looking for jelly fish, Elliot will be playing soccer with his uncle and I will finally have some time to read a book…

Then after one week I will drive home to Berlin with the boys only to drive back to my mothers home four days later and to spend some special time alone, without the kids, with my dear husband. I must admit I’m very excited but also a little worried to leave the kids behind. I know my mother will do just fine with them, she raised us four by herself so I know she is very capable 🙂 and I keep telling myself that it is important for Papa Madola and I also get to be a couple, have alone time, chat without interruptions, enjoy a glas of wine at night by a candle lit dinner and not have to worry about having to get up 5 hours later…

Love, mama madola

Sourdough bread 

When one kid and the husband are sick I seem to always resort to baking and cooking with the healthy child. It’s fun and it gives us something to do while looking after the patients in their beds. 

I have always wanted to try make sourdough bread myself, of cause with my own homemade starter. I remember trying it out in Cape Town once but failed miserably. So when two out of four were sick I made the starter and three days later Lennon and I made the bread. It turned out lovely. It didn’t deflate like the last one I made. It took a while 24 hours to be honest but it tasted and looked like sourdough bread from the bakery. I was quite happy about the result and we all had a piece with our homemade cherry jam. It was very delicious. Now the starter is in the fridge and waiting for his new opportunity to make us happy with some real good bread. 


Do you also like trying out new things in the kitchen? Baking or cooking? 

Love,M

Riding his bike

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my oldest son, Lennon has been nagging me to teach him how to ride his big boys bike. Since we restored my old one, the one I learned how to ride a bike on, he has been trying to sit on it and couldn’t reach the floor yet. We tried again three weeks ago and he could reach the floor. He was over the moon and we went straight ahead with balancing and I showed him to put the pedals just ride to gain momentum and so on.

It didn’t take long, he was very persistent and patient, and he told me to stop helping him, not to hold him and to let go. When did kids become so clever?

wIt literally felt like he was asking me to let go and let him gain more independence, to loosen the string just a little more for him to grow up and become his own self. I let go and felt so proud but also so sad. Proud of my sunshine boy that has now entered the stage of riding a bike, so proud that he went with it, wasn’t scared of it, didn’t need training wheels and learned riding his bike within a week, from first time sitting properly on it to being able to jump on and off by himself and steer his way past pedestrians and other obstacles. And very sad because he is growing up so fast, pushing for independence and learning so fast that I sometimes feel I can’t keep up. He has made a big jump this summer, and the summer isn’t even over yet…

Being a parent must be the only job in the world where being proud, love and sadness lay so close together you experience them all at once.

Mama Madola